Freudenberg. Im Ratssaal der Stadt haben verdiente Mitglieder des heimischen Brauchtums am Dienstagabend offizielle Anerkennung und Ehrung erfahren dürfen. „Heimat heißt Handeln. Heimat heißt Anerkennung. Heimat ist Aufgabe für das Ehrenamt – Sie sind es die Heimat gestalten“, mit diesen Worten begrüßte Bernd Brandemann als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Freudenberger Heimatvereine, Bürgerinnen und Bürger von Freudenberger Heimatvereinen. Die Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen zur Ehrennadel-Verleihung mit Urkunde um für ihre Heimatvereine das nicht Alltägliche zu vertreten.

Besonders begrüßte Brandemann Bürgermeisterin Nicole Reschke, sowie Dr. Silke Eilers die Geschäftsführerin des Westfälischen Heimatbundes in Münster die den Festvortrag „Miteinander Heimat gestalten – Perspektiven  ehrenamtlicher Heimatpflege in Westfalen“. Zuvor jedoch eröffneten Kinder der Musikschule Freudenberg unter Leitung von Marc Klinkert und Christan Krämer das Festprogramm.

„Wie soll unser Lebensraum in den kommenden zehn Jahren und darüber hinaus aussehen? Mit dieser Frage beschäftigen wir uns in Freudenberg seit geraumer Zeit sehr intensiv“, sagte Bürgermeisterin Nicole Reschke. „Auf der Zeitachse darf ich feststellen, wir haben uns gefunden und wissen, wofür Freudenberg und seine Dörfer stehen und stehen werden“, so Reschke weiter. Nach einem weiteren musikalischen Zwischenspiel stellte sich erst einmal Dr. Silke Eilers als neue Geschäftsführerin des Westfälischen Heimatbundes vor. Aufgewachsen in Ahlen in Westfalen. Nach dem Studienabschluss als promovierte Historikerin und Volkskundlerin an der westfälischen Wilhelms-Universität Münster war sie in museumsbezogenen Tätigkeitsfeldern beschäftigt. Dabei habe sie alle relevanten Arbeitsfelder eines Museum gewonnen. Nach verschiedenen Aufgaben im LWL-Museumsamt wurde sie am 1. August 2017 Geschäftsführerin des Westfälischen Heimatbundes. „Als Dachverband der etwa 550 Heimatvereine und 700 ehrenamtlichen Kreis-, Stadt- und Ortsheimatpfleger in Westfalen freuen wir uns über das breite Spektrum des Engagements in der regionalen Heimat- und Kulturpflege.

Die zahlreichen aktiven und kreativen Initiativen bereichern Westfalen und tragen dazu bei das kulturelle Erbe lebendig zu erhalten“, so Eilers. Bernd Brandemann überreichte Dr. Silke Eilers ein “Seejerlänner Schanzebroard“ und einen Blumenstrauß. Heinz Fischbach, Ortsvorsteher von Hohenhain und Bernd Brandemann übergaben anschließend Ehrennadeln und Dankesurkunden an verdiente Heimatfreunde.

Dies waren: Karl Bender aus Niederheuslingen als Gründungsmitglied des Heimatvereins Heuslingen-Bottenberg und auch heute noch immer aktiv tätig. Gerhard Berg aus Freudenberg ist ein Mitbürger, dem Gesangverein wie Heimatverein gleichermaßen von Bedeutung war. Heiner Gebhard, Freudenberg. Er ist der „Banker“ seines Vereins, der die Bänke des Ortes in Ordnung hält mit Reparaturen und allem was dazu gehört. Inge Hackler aus Büschergrund ist bei Veranstaltungen eine große Stütze des Heimatvereins. Otto Holdinghausen, Heisberg. Gab dem Heimatverein ein zuhause und die Vorstandsitzungen fanden im Keller seines Wohnhauses statt. Alois Hombach, Hohenhain. Er gehört als ältester Hohenhainer Bürger zu denen, die 1984 den Heimat- und Verschönerungsverein Hohenhain e.V. gründeten. Julius Irle, Oberheuslingen. Nach dem ältesten wurde auch das jüngste Heimatmitglied geehrt. Julius engagiert als 14-jähriger in seiner Freizeit der Arbeit im Heimatverein. Brigitte Krause, Büschergrund. Sie verwaltet das Bürgerhaus und organisiert für Veranstaltungen den Einkauf und Ablauf der feste. Franz-Josef Schmeck, Lindenberg. Er hat über zwei Jahrzehnte klassische Vorstandsarbeit geleistet. Franz Schwarz, Bottenberg. Selbst in kleinen Orten gibt´s Aufgaben, die dort zunächst gar nicht vermutet werden. So wurde Franz Schwarz als „Museumsdirektor“ vorgestellt. Theo Schwarz, Oberfischbach. Er war einer von den vielen die im Mittelpunkt des Jubiläum „675 Jahre Oberfischbach“ waren. Karl-Heinz Siebel, Niederndorf. Siebel ist im Heimatverein Niederndorf im Verein zur Erhaltung und Erneuerung des Dorfbildes sowie im Gremium der ARGE-Dorfgemeinschaft Niederndorf aktiv. Josef Wingendorf, Hohenhain. Seine Stärke: In aktiven Jahren hat er sich den anfallenden Schreinerarbeiten gewidmet. Heinz Zöller, Lindenberg. In 37 Jahren aktiver Vereinsarbeit hat er sein außerordentliches Fachwissen in der Gärtnerischen Gestaltung des Ortes gebracht.

Foto: Jade  -  Bernd Brandemann übergab Dr. Silke Eilers ein „Seejerlänner Schanzebroard“.

 

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