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Freudenberg. (12.09.2022) Für eine begeisternde Eröffnung im Freudenberger 4Fachwerk-Museum sorgte die Kölner Kunstexpertin Sabine Klement. Mit Leidenschaft stellte sie die beiden Künstlerinnen Sabine Helsper-Müller und Lena Reifenhäuser vor, die ihrer gemeinsamen Ausstellung den Titel „ART INJEKTION" gaben. Beide haben sich beim gemeinsamen Studium an der rheinischen Alanus-Kunsthochschule kennengelernt. Ihre ausgestellten Arbeiten sind aktuelle Werke, die durchaus Corona-Bedingungen reflektieren.

22 09 12 Museum2Die Beiden sind in ihrer Herangehensweise sehr unterschiedlich," so Sabine Klement. Während Lena Reifenhäuser intuitiv und impulsiv agiere und ihre Kunst von innen heraus fließe, sei der Ausgangspunkt von Sabine Helsper-Müller zunächst nachdenklich und überlegt. Die Vorstellung von Natur arbeite sie in einer abstrahierenden Wirklichkeit künstlerisch aus.

Reifenhäusers Arbeiten auf Buchholzplatten zeigten eine hohe physische Präsenz, entwickelten sich zum Objekthaften und sorgten mit Überhöhung profaner Gegenstände für ein besonderes Spannungsverhältnis. Mit experimenteller und sinnlicher Freude greife sie Struktur und Haptik ihrer Umgebung auf. „Ihre erstaunliche Bildkraft spricht emotional an, ihre ‚Vorzeichnung im Kopf' setzt sie mit solider und gekonnter Handwerklichkeit um," so Sabine Klement.

Sabine Helsper-Müller ordnet Sabine Klement als „Landschaftsmalerin" ein. Sie reise, um zu arbeiten in die Natur, sei angezogen von Ortsqualitäten. Zu solchen besonderen Plätzen baue sie eine lange und intensive Beziehung auf, weil diese sich lohnten, immer wieder zu unterschiedlichen Zeiten beobachtet zu werden. Auf Dauer ändere sich der Blick, entstünden neue Nuancen. Helsper-Müller nenne Landschaften „Ansichten" und arbeite das heraus, was ihr Freude bereite. „Sie lässt die Betrachter zu Teilhabern ihrer Eindrücke werden, ihre Arbeiten laden geradezu zum Dialog ein."

„Es ist ein Genuss, sich diese Ausstellung anzusehen," schwärmte Sabine Klement und lobte zugleich die wunderbare Atmosphäre des 4Fachwerk-Museums. Dieter Siebel, Vorsitzender des Trägervereins, freute sich sichtlich über die so große Zahl von Gästen, die der Einladung zur Vernissage gefolgt waren. Die Besucherinnen und Besucher nutzen ausgiebig die Gelegenheit, mit den Künstlerinnen und ihrer Laudatorin zu sprechen. Einmal mehr zeigte sich das kleine Museum als vitaler Kulturtreff im Alten Flecken.

Die Ausstellung „ART INJEKTION" wird bis zum 30. Oktober gezeigt. Das Museum ist mittwochs, samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Sonderführungen sind nach Absprache möglich. Der Eintritt beträgt drei Euro.

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