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Freudenberg. (16.08.2021) Einen Neuanfang für den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft" fordert der Westfälische Heimatbund (WHB). Das WHB-Positionspapier kam - unter anderen Themen - bei der Jahreshauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft Freudenberger Heimatvereine zur Sprache. Dass Unterstützungsstrukturen gestärkt und es eine verbesserte Nachbetreuung und Prozessbegleitung sowie einen intensiveren Informationsaustausch geben sollte, findet Unterstützung. Natürlich ist der „Blümchen-Wettbewerb" längst vorbei und es geht bei der Zukunftsfähigkeit der Dörfer vielmehr insgesamt um vitale Ortszentren, digitale Transformation, der Förderung identitätsstiftender regionaler Baukultur, Mobilität und dem sozialen Zusammenhalt. „Nachhaltig ist ein Dorfwettbewerb, wenn er die ländlichen Räume und die Daseinsvorsorge dafür stärkt", berichtete ARGE-Vorsitzender Bernd Brandemann aus den WHB-Beratungen.

Der für 2021 eigentliche geplante neue Wettbewerbsdurchgang „Unser Dorf hat Zukunft" wurde auch in Siegen-Wittgenstein aufgrund der Pandemie-Situation ins nächste Jahr verschoben. Insgesamt prägte „Corona" ein weiteres Jahr die Arbeit der Heimatvereine in Freudenberg. Viele Termine mussten abgesagt werden und auch die Jahreshauptversammlung fiel jetzt Covid-bedingt kurz und knapp aus: Keine sonstigen Gäste und ohne den anschließenden gemütlichen Austausch.

Keine Einschränkung zeigten die Heimat-Aktiven allerdings beim Lob für das neue Oberfischbacher Dorfgemeinschaftshaus. Das ehemalige Feuerwehrgerätehaus haben die Heimatfreunde Oberfischbach  vom „Abstellraum zum Lebensraum" umgestaltet und damit einen neuen attraktiven Dorfmittelpunkt für Jung und Alt geschaffen. Es soll im September offiziell eingeweiht werden, teilte deren Vorsitzender Rolf Kray mit. Und an dem Tag werden Mitglieder des Vereins „Unser Dorfgemeinschaftshaus Dirlenbach" (UDD) den Oberfischbachern bei Grillen und Gästebewirtung tatkräftig zur Hand gehen – eine ganz pragmatische Unterstützung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft Freudenberger Heimatvereine.

Die ARGE konnte die Zahl ihrer Mitgliedsvereine jetzt auf 17 erhöhen, neu dabei sind „Aktives Dirlenbach e.V." und der „Verein zur Erhaltung und Erneuerung des Dorfbildes von Niederndorf e.V.".
Gemeinsam soll 2022 wieder die technische Prüfung der in den Vereinen verwendeten Elektrogeräte vonstatten gehen, so der Beschluss der Versammlung. Martin Breloer, der das Projekt eng begleitet, vermeldete von der ersten Aktion durchweg positive Rückmeldungen und verwies auf den finanziellen Vorteil, der durch den einheitlichen Prüfauftrag erreicht wird.

Geplant wird die ARGE-Ortsbegehung für den 9. Oktober rund um den „Flecken". Ebenso steht der Jahresempfang am 7. November („Stadtgeburtstag") im Terminkalender. Alle Aktivitäten hängen aber letztendlich von der jeweils aktuellen Corona-Lage ab. Fest steht bereits, dass die „Freudenberger Backes-Tour" nicht in der gewohnten Weise durchgeführt werden kann, die in ihrem zweijährigen Rhythmus eigentlich „dran" wäre. Überlegt wird für den 19. September nun die reduzierte Form einer „Freudenberger Brot-Zeit".

Turnusgemäß standen Vorstandswahlen auf dem Programm der ARGE-Mitgliederversammlung. Einstimmig wählten die Vertreterinnen und Vertreter der Heimatvereine Bernd Brandemann erneut zum Vorsitzenden und Mario Topol zu seinem Stellvertreter. Das Amt des weiteren Vize-Vorsitzenden übernimmt jetzt Jens Giebeler (Niederndorf), da Dirk Peiniger sich nicht mehr zur Wahl gestellt hatte. Ihm dankten die Anwesenden mit langanhaltendem Applaus für seine so aktive Mitarbeit. Für Kassiererin Maria Krämer (Freudenberg) und Schriftführer Martin Breloer (Niederndorf) lautete das Votum „Wiederwahl". Neu in ihr Amt gewählt wurden Beisitzer Achim Loos (Oberfischbach) und Kassenprüferin Annette Bäumer (Dirlenbach). Dem ARGE-Vorstand gehören außerdem Bärbel Quent (Büschergrund) und Heinz Fischbach (Hohenhain) an, die diesmal nicht zur Wahl standen. Eine besondere Ehrung erfuhr Wolfgang Grimm aus Büschergrund, den die Versammlung aufgrund seines jahrzehntelangen Mitwirkens in der Heimatarbeit zum Ehrenmitglied bestimmte.

Der Dank der Heimatvereine richtete sich an die Stadt Freudenberg, einerseits für die finanzielle Unterstützung zugunsten der Heimatpflege und der Herausgabe der Zeitschrift „Freudenberg im Zeitgeschehen", andererseits für die schnelle Nachbesetzung der Stelle des Stadtarchivars, die Jens Benner von Detlef Köppen übernommen hat. Ein Ansprechpartner hier sei für die geschichtliche Arbeit unbedingt notwendig.

„Wir werden uns angesichts der veränderten Umwelt- und Klimabedingungen intensiv mit darum kümmern müssen, weiterhin lebens- und liebenswerte Heimatorte zu erhalten," sind sich die Freudenberger Heimat-Akteure einig. Sie hoffen dringlich, sich wieder wie in Vor-Corona- Zeiten ohne Einschränkungen treffen und zusammenarbeiten zu können. Deshalb heißt es auch hier: „Das Impfangebot konsequent nutzen."

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Corona aktuell

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Daten vom 01.12.2021

Neu gemeldete Infektionen Kreisgebiet: 100

Als genesen entlassen: 81

Freudenberg (neu erkrankt/genesen): 4/1

Aktuell Infizierte im Kreisgebiet: 1077

Aktuell Infizierte in Freudenberg: 64

7-Tages-Inzidenz: 201,1

Alle Informationen zum Thema Corona-Schutzimpfung und das Terminbuchungsportal für die Impfstellen finden Interessierte unter www.siegen-wittgenstein.de/impfen. Hilfe gibt es während der Dienstzeiten der Kreisverwaltung auch in der Impfhotline unter 0271 333-2171 und -2172.


 

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