In Sachen Schulter bleibt das "Bethesda" eine Top-Adresse

In Sachen Schulter bleibt das "Bethesda" eine Top-Adresse

Diakonie Klinikum Bethesda: Über den bundesweit sechsten und NRW-weit ersten Platz in Sachen Schulterendoprothetik freuen sich Chefärztin Dr. Birgit Schulz (3. von rechts) sowie (von links) Oberarzt Abdulnaser Maatug, Gastarzt Bach Nguyen, Oberarzt Guido Harig, Facharzt Farouk Hammour und Gastarzt An Tran Phuc.

Freudenberg. Das Schulterzentrum am Diakonie Klinikum Bethesda belegt in Sachen Schulterendoprothesen-Chirurgie bundesweit Platz sechs und in NRW sogar Platz eins im Schulterendoprothesen-Register der Deutschen Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie (DVSE). Die Top-Platzierung wurde beim DVSE-Kongress in Karlsruhe vorgestellt.

Die Tagung besuchte Dr. Birgit Schulz, Chefärztin der Orthopädischen Klinik und Leiterin des Schulterzentrums Südwestfalen, gemeinsam mit ärztlichen Kollegen. Der fachliche Austausch, innovative Behandlungsansätze sowie neueste Forschungserkenntnisse standen bei der Veranstaltung im Fokus.

Dass es das Krankenhaus Bethesda auf den sechsten Platz im Schulterprothesen-Register geschafft hat, basiert auf wissenschaftlichen Daten von durchgeführten primären Schulterendoprothesen-Implantationen im Jahr 2025. An der Datenerhebung nehmen jene Kliniken in Deutschland teil, die häufig künstliche Schultergelenke einsetzen. Die Freude bei Dr. Birgit Schulz und ihren Kollegen ist groß: „Vor zwei Jahren haben wir Platz acht belegt, nun sind wir weiter nach vorne gerutscht. Das macht uns sehr stolz und bestätigt die Qualität unserer Arbeit“, so die Chefärztin.

Neben ihr und drei weiteren Ärzten der Orthopädischen Klinik waren auch zwei Gastärzte aus Vietnam bei der Tagung vertreten. Beide hospitieren derzeit über ein internationales Stipendium in Freudenberg. Dr. Birgit Schulz: „Wir haben dieses Stipendium mittlerweile zum fünften Mal von der DVSE erhalten.“ Der Austausch mit ihren vietnamesischen Kollegen ist für die Chefärztin seit nunmehr 25 Jahren eine Herzensangelegenheit. Ehrenamtlich reist sie Jahr für Jahr nach Ho-Chi-Minh-Stadt und empfängt wiederum auch Gastärzte in Freudenberg, um ihre jungen Kollegen im Bereich von Schulteroperationen weiterzubilden.

Im Diakonie Klinikum Bethesda wird jede Schulter-Endoprothese per dreidimensionalen CTs präoperativ geplant und vorab virtuell implantiert. „So können wir auch schwierige Fälle gut und sicher durchführen“, sagt Schulz. Versorgt werden Patienten mit unter anderem Schultergelenksarthrosen und Frakturen des Oberarmkopfes mittels anatomischer oder inverser Endoprothese. 

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