Heisberg. Der Ortsweiher in der Dorfmitte hat seinen Charme schon seit Jahren verloren. Da bleibt es nur, sich zu erinnern. Im Jahr 2008 wurde das erste Weiherfest mit viel Spaß und Spiel rund um das Gewässer gefeiert, das ging auch noch zwei weitere Male gut. Doch dann verfiel der Weiher wieder in einen Dornröschenschlaf und die Natur holte sich die Wasserfläche mit Pflanzen und auch Unkraut wieder zurück.

In den 50er Jahren, erinnert sich Hans-Peter, haben wir auf dem Weiher  Schlittschuh gelaufen. Zu dieser Zeit war die Wasserfläche fast drei Mal so groß wie heute.

Waren es in diesem Jahr die Dörfer Hohenhain und Plittershagen die sich aus  dem „Dorferneuerungsprogramm 2019“ über einen beachtlichen Fördergeldbetrag im sechsstelligen Bereich freuen durften, so soll das neueste Fördergeldprogramm dem Ortsteil Heisberg zu einem schöneren Ortsbild verhelfen.

In der jüngsten Sitzung beschloss der Ausschuss für Stadtentwicklung, Kultur und Touristik das Konzept zur Umgestaltung des Heisberger Gewässers und der dazugehörigen Außenanlage.

Die Umgestaltungsvorschläge und die Bewilligung einer Zuwendung soll die nächste Runde des Förderprogramms für 2020 einläuten. „Der Weiher bildet zusammen mit dem Backes und dessen Umfeld den Dorfmittel- und Treffpunkt in Heisberg. Der derzeitige Zustand des Weihers bietet kaum Aufenthaltsqualitäten, da die Wasserfläche größtenteils zugewachsen ist und der Uferbereich sehr schmal und nicht sicher zu begehen ist“, heißt es in der Vorlage der Verwaltung für die Sachkundigen.

Der heutige Zustand ist nicht der Ort an welchen das Auge und der Spaziergänger gern verweilen möchte, eine richtige „Aufhübschung“ soll wieder einen Raum zum Entspannen und für Feierlichkeiten werden lassen.

Die Kosten der Dorfmitte-Sanierung sollen sich auf rund 60 000 Euro belaufen, wovon fast zwei Drittel aus Fördermitteln, weitere 25 Prozent vom Heimatverein und 10 Prozent von der Stadt finanziert werden. Frei gewordene Mittel sollen nun für das Projekt in Heisberg verwendet werden. Einen entsprechenden Beschluss aus den Fachgremien dürfte zur Entscheidung im Rat nur noch eine Formsache sein.

Archiv-Foto: Henning Prill

 


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