Freudenberg. Riesenjubel am Sonntagabend im Büschergrunder Wendingtal: Nach dem 4:0-Auswärtssieg beim SV Thülen steigen die Fußballerinnen des SV Fortuna Freudenberg erstmals in der Vereinsgeschichte in die Regionalliga auf und dürfen sich in der kommenden Saison unter anderem über Ex-Nationalspielerin Alexander Popp freuen, die im Sommer zu Borussia Dortmund wechseln wird.
So richtig auf dem Zettel hatten die Fortuna-Fußballerinnen den Aufstieg nicht. Erst als sich im Saisonverlauf abzeichnete, dass die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund nicht aufsteigen darf, sofern die Erstvertretung in der Regionalliga bleibt, keimte Hoffnung auf. Die Ergebnisse passten - 47 Punkte standen für das von Trainer Frank Germann betreute Team am letzten Spieltag zu Buche. Und da Borussia Dortmund 1 am Sonntagmittag beim 1. FC Köln patzte und Tabellenführer Schalke 04 gleichzeitig den SVK Minden mit 6:0 nach Hause schickte, knallten auf dem Rasenplatz im Briloner Ortsteil nach dem Abpfiff die (Kron-)Korken.
Von dort ging es im Bus ins Wendingtal, wo die Meister-Frauen vom Rest-Verein empfangen wurden, der in der HF-Arena den gebührenden Saisonabschluss feierte.
In der nächsten Spielzeit geht es nun in Liga drei weiter für die Fortuna-Frauen, die die Sportfreunde Siegen längst als Nummer eins in der Region in Sachen Frauenfußball abgelöst haben. Hier dürfen sie sich unter anderem auf Alexandra Popp freuen. Die langjährige Kapitänin der deutschen Nationalmannschaft wechselt im Sommer vom VfL Wolfsburg zur Borussia Dortmund.
