Freudenberg. Der Duft von frisch gepresstem Apfelsaft lag in der Luft: Beim Tag der offenen Mosterei öffnete der Obst- und Gartenbauverein Freudenberg am Sonntag seine Türen und zog rund 50 interessierte Besucher an. Die ehrenamtlich tätigen Mitglieder gaben Einblick in ihre Arbeit und zeigten den gesamten Prozess von der Frucht bis zum fertigen Getränk.
Zu sehen war, wie die angelieferten Äpfel gewaschen, zerkleinert und schließlich gepresst werden, bis der goldene Saft in Flaschen abgefüllt werden kann. Allein am Sonntag wurden rund 400 Kilogramm Äpfel – von etwa 16 verschiedenen Sorten – vermostet. Am Ende des Tages stand die stolze Ausbeute von etwa 250 Litern Saft.
Bei den Vereinsmitgliedern standen die Besucher mit ihren Fragen Schlange – ob zur Saftgewinnung aus eigenen Gartenäpfeln oder zur Bedeutung heimischer Obstsorten. „Wir wollen zeigen, wie viel Wert in unserer heimischen Obstkultur steckt", betonte Vorsitzender Friedhelm Geldsetzer.
Neben dem frischen Saft des Tages gab es Kaffee und selbstgebackenen Kuchen, und in geselliger Runde kamen die Besucher ins Gespräch – über den Verein, über alte Obstsorten und über die Streuobstwiesen, die das Landschaftsbild der Region prägen.
Der Verein dankte allen Helferinnen und Helfern, die diesen Tag möglich gemacht haben. Wer selbst Äpfel zu Saft verarbeiten oder dem Verein beitreten möchte, findet weitere Informationen auf der Vereinshomepage: www.obst-gartenbauverein-freudenberg.de
