Freudenberg. Es war das erhoffte Fußball-Fest: Die Fußballerinnen des SV Fortuna Freudenberg empfingen am Sonntagnachmittag Tabellenführer Borussia Dortmund zum fünften Spieltag der Frauen-Regionalliga West. 800 Zuschauerinnen und Zuschauer kamen in die HF-Arena im Büschergrunder Wendingtal und sahen eine Partie, in der sich die Gastgeberinnen mehr als achtbar schlugen.
Die Organisation war nahezu perfekt. Der Vorstand des SV Fortuna hatte sich bestens auf den Zuschauerandrang eingestellt, zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sorgten für den passenden Rahmen. Um kurz vor 14 Uhr fuhr der schwarz-gelbe Mannschaftsbus den schmalen Weg zum Sportplatz hinauf. Die Gäste waren mit großem Tross angereist und hatten sich auch auf das Gastspiel beim Tabellenzwölften akribisch vorbereitet. Allen voran natürlich Alexandra Popp, die als Rekord-Nationalspielerin und Kapitänen der Borussen einen Hauch von intarnationalem Fußball-Flair in die HF-Arena brachte.
Spiel war in 19 Minuten entschieden
Und auch das Spiel selbst hielt, was es versprochen hatte: Die Fleckerinnen hielten zunächst gut mit. In der 19. Minute erzielte Rita Schumacher per Abstauber das 1:0 für die Gäste. Alexandra Popp traf in bester Uwe-Seeler-Manier per Kopf zum 2:0 (28.). Und mit einem sehenswerten Freistoßtor sorgte Rita Schumacher in der 38. Minute praktisch für die Entscheidung. Während die Dortmunderinnen das Fortuna-Tor 45 Minuten lang belagerten, kamen die Gastgeberinnen vor allem durch Emelie Schwarz zu dem einen oder anderen Konter, der dann auch gleich von den Fortuna-Fans lautstark gefeiert wurde.
Auch im zweiten Durchgang war der bislang gegentorlose Tabellenführer wie erwartet das bessere Team. Aber lediglich in der 78. Minute gelang noch ein weiterer Treffer. Nach einer Ecke verlängerte Popp per Kopf und Frederike Kempe ließ Fortuna-Torhüterin Hannah Strunk keine Chance - 4:0 für Borussia Dortmund hieß es beim Sclusspfiff.
Letztlich war das Ergebnis aber Nebensache. Die Dortmunderinnen nahmen die drei Punkte mit ins Ruhrgebiet und die Fortuna freute sich über ein Fußball-Erlebnis, dass es so schon lange nicht mehr gegeben hat.
























































