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Freudenberg. (21.05.2022) Das Thema Wandern spielt für die Heimatvereine schon immer eine große Rolle. Aus ihnen rekrutieren sich zumeist die Wanderpaten für die Wanderwege, sie sind durchweg für die Ruhebänke am Wegesrand zuständig und die Verbindung von Naherholung und Landschaftspflege ist ihre Angelegenheit. So stand „Wanderwege in Freudenberg" als ein Hauptpunkt auf der Tagesordnung der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Freudenberger Heimatvereine.

Vorsitzender Bernd Brandemann erinnerte dabei an die Initiativen seit 2015 „Weniger ist mehr", mit denen Länge und Anzahl bestehender Wanderwege zu mehr qualitativ hochwertigen Strecken gekürzt werden sollten. Bruno Stock, Chef des SGV „Freudenberger Land" bestätigte die Umsetzung: Anstelle der früheren 38 A-Wanderwege sind es jetzt 14 F-Wegeführungen, die von den Freudenberger Orten aus dazu einladen, zu Fuß Natur und Landschaft zu genießen. „Durch Freudenberg führen zudem drei Themenwege und sechs übergeordnete Wanderwege," zählt Bruno Stock auf.

Die Umwandlung und neue Vermarktung bedeutet für die städtische Tourismus-Managerin Pauline Coroly eine Menge Arbeit. Sie schilderte den Heimatakteuren die Stationen von „Benehmensverfahren" für die einzelnen Strecken, den Markierungsarbeiten und den Stand der Digitalisierung. Denn neben neuen „Wanderkarten für Tasche" sollen die Wege über „outdooractive" detailliert beschrieben werden.

Die Vertreterinnen und Vertretern der Heimatvereine sehen einen großen Nutzen darin, wenn bei der touristischen Infrastruktur gemeinsam und abgestimmt agiert wird. Der Tourismusverband Siegerland-Wittgenstein empfiehlt dazu das Rothaarsteig-Wander-Leitsystem. „Es ist richtig, wenn für Wegeschilder und Wandertafeln überregional gehandelt wird, denn Touristen kennen keine örtlichen Kommunalgrenzen," betonte stellv. ARGE-Vorsitzender Jens Giebeler.

So bitter die von Borkenkäfer oder Klimafolgen verursachten weiträumigen Baumfällungen auch sind, so haben sich dadurch jedoch auch neue Sichtachsen ergeben, die Generationen so nicht mehr wahrnehmen konnten. Hier bitten die Heimatvereine um einen „kommunikativen Prozess", dass bei der gewünschten Wiederaufforstung auf solche Schneisen hier und da geachtet wird, die in ihrer Wirkung zu einem besonders intensiven Landschaftserlebnis beitragen. Angeboten haben die Heimatvereine die Zusammenarbeit, wenn es darum geht, evtl. gemeinsam die neue Beschilderung anzuschaffen. Begrüßt wurde die gute Zusammenarbeit zwischen SGV und einzelnen Heimatvereinen, die für ausgeschriebene Wanderungen ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellen.

Martin Breloer konnte den Vereinsvertretern eine erste Bilanz über die erneute gemeinsame Elektroprüfung präsentieren. Bei 15 Vereinen seien diesmal 664 Geräte geprüft worden. Die Fehlerquote habe sich im Vergleich zu 2021 deutlich reduziert. „Wir haben in Sicherheit investiert, was daran deutlich wird," erklärte Martin Breloer, der das Projekt begleitete. Für die Finanzierung der Technikprüfung konnte eine Spende der Sparkasse Siegen eingeworben werden. Massiv zurückgegangen sei ebenso der aufgesammelte Müll bei den Aktionen „Saubere Flur". Hieran hatten sich im Frühjahr 16 Dort- oder Ortsgemeinschaften beteiligt.

Nach dem Kassenbericht von Schatzmeisterin Maria Krämer und der Erläuterung der Rechnungsprüfung durch Regina Gerbershagen erteilte die Versammlung dem Vorstand Entlastung. Als Beisitzer wurde Heinz Fischbach (Hohenhain) wiedergewählt, neue Kassenprüferin ist jetzt Stefanie Irle aus Büschergrund. Achtzehn einzelne Vereine zählt die ARGE in Freudenberg zu ihren Mitgliedern. „Eine gute Basis, uns als Dachverband für die gemeinsamen Interessen einzusetzen," unterstrich Vize-Vorsitzender Mario Topol. Ob die bekannte „Backes-Tour" nach der „Corona-Pause" schon in diesem Jahr wieder an den Start gehen kann, wird sich erst noch entscheiden müssen.

Getroffen hatten sich die Heimat-Aktiven im Bürgerhaus Lindenberg. Sie wurden hier von Arno Krämer, dem Vorsitzenden des Heimat- und Verschönerungsvereins Lindenberg begrüßt. Der Verein dort besteht seit 1967. Ein großes Projekt der Lindenberger war der Umbau der ehemaligen Volksschule zum Bürgerhaus, in dem sich heute viele Grippen des Ortes treffen. Derzeit sei das Erscheinungsbild von Lindenberg ein großes Thema, an dem gemeinsam gearbeitet werden müsse. „Das muss unbedingt verbessert werden, um die Identität des Ortes zu erhalten," so Krämer.

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