Büschergrund. Die Klein Anlagenbau AG war Gastgeber für ein Wirtschaftsgespräch, zu dem der FDP Stadtverband Freudenberg eingeladen hatte. In der Diskussionsrunde saßen die Landtags-Vizepräsidentin Angela Freimuth, die Freudenberger Bürgermeisterin Nicole Reschke, der IHK-Hauptgeschäftsführer Klaus Gräbener sowie ein Vorstand der Firma Klein Anlagenbau AG, Thorsten Brandt. Moderiert wurde die Veranstaltung vom FDP-Stadtverbandsvorsitzenden Mario Mc Coy.

Die Firma Klein ist seit eineinhalb Jahren im Industriegebiet Hommeswiese ansässig und aus dem benachbarten Niederfischbach nach Freudenberg gezogen. Wie Thorsten Brandt ausführte, war es einem glücklichen Umstand geschuldet, eines der letzten freien Gewerbegrundstücke in Freudenberg für die Firma Klein zu erwerben. Am alten Standort war keine Erweiterung mehr möglich.

Ein Schicksal, das laut IHK-Hauptgeschäftsführer Klaus Gräbener bereits viele Firmen aus Siegen und auch anderen Gemeinden hier im Kreis teilen mussten und dann oftmals mangels Alternativen ins nicht allzu weit entfernte Gewerbegebiet Kalteiche nach Hessen zogen.

Dies ist etwas, das die Freudenberger Bürgermeisterin Nicole Reschke sowie die beiden sie im Freudenberger Stadtrat unterstützenden Fraktionen SPD und FDP gerne verhindern möchte. Hierzu erläuterte Reschke den anwesenden Zuhörern aus Wirtschaft und Politik, aber auch interessierten Bürgerinnen und Bürgern die problematischen Verläufe der letzten Jahre zu diesem Thema.

Angela Freimuth führte aus, dass Ökologie und Ökonomie sich nicht zwangsläufig ausschließen müssen. Die Firma Klein ist mit einem energetischen Hallenbau mit Photovoltaikanlagen auf dem Dach sowie Umwelttechnik im Produktionsprogramm ein sehr gutes Beispiel hierfür. Thorsten Brandt sagte zu diesem Thema, dass man dem Klimawandel nicht durch Verbote und Verzicht, sondern vielmehr durch technische Forschung und Innovationen begegnen kann. Man müsse nur jetzt damit anfangen.

Der klare Standortvorteil, den Freudenberg hat, ist die Nähe zur Autobahn. Dies ermöglicht nicht nur schnellere Transportwege, sondern macht laut Brandt hier ansässige Firmen auch für Arbeitnehmer von außerhalb interessant. Bürgermeisterin Reschke pflichtete bei, dass man seitens der Stadtverwaltung bestrebt ist, sowohl zuzugswilligen Unternehmen als auch Arbeitnehmern den benötigten Platz zur Verfügung zu stellen. Laut Klaus Gräbener sollte man sich als Kommune insbesondere in der derzeitig nicht einfachen Situation keineswegs auf Erreichtem ausruhen, sondern in die Zukunft denken und investieren.

Alle Anwesenden waren sich einig, dass es wichtig ist, sowohl erweiterungswilligen bereits in Freudenberg ansässigen als auch zuzugswilligen Unternehmen eine Perspektive aufzuzeigen.

 

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