Büschergrund. In der Nacht von Pfingstmontag auf Dienstag endete das Feiertagswochenende für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt mit einem Großfeuer gegen 2.15 Uhr. Was als Kleinfeuer und „brennenden Holzpaletten“ von der Leitstelle der Feuerwehr Siegen gemeldet wurde, entwickelte sich innerhalb von Minuten zu einem Großbrand in einer Firma im Gewerbegebiet Hommeswiese. Wie Stadtbrandmeister Rainald Thiemann erklärte, wurde der Feuerwehr um kurz nach zwei Uhr ein Feuer auf dem Gelände der Firma GeBrax, ein  Spezialist für Schleifmittel und Maschinen zur Bearbeitung von Metalloberflächen in der Oberen Hommeswiese gemeldet.

„Beim Eintreffen unserer ersten Löscheinheiten kam einigen Feuerwehrmännern ein sehr aufgeregter Firmenmitarbeiter entgegen gelaufen und meldete den Brand“, sagte Einsatzleiter und stellvertretender Stadtbrandinspektor Maik Rother. Doch innerhalb weniger Minuten griff das Feuer auf erst eine, dann auf insgesamt sieben aneinander gestellte Produktionscontainer über.

Die Flammen waren so stark, dass eine angrenzende Böschung mit Büschen und Sträuchern lichterloh brannte. Die Einsatzleitung entschloss sich daraufhin, Großalarm mit der zweithöchsten Gefahrenstufe auslösen zu lassen, denn ein Überspringen der Flammen auf den Wald in Richichtung der Windkraftanlage „Knippen“ galt es zu verhindern.

Neben dem großen Einsatzleitwagen der Kreisfeuerwehr machte sich auch Kreisbrandmeister Bernd Schneider auf den Weg zum Unglücksort. Fast alle Feuerwehreinheiten aus der gesamten Stadt Freudenberg wurden alarmiert, ebenso zur Vorsorge einige Rettungswagen des DRK sowie ein Notarzt. Auch der Kreisfeuerwehrarzt sowie der Feuerwehrarzt der Stadt Freudenberg waren zur Brandstelle alarmiert. Von mehreren Seiten sowie über die Drehleiter wurde der Brand bekämpft, der schließlich nach rund einer Stunde unter Kontrolle war. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch bis in den frühen Morgen. Laut Pressesprecher der Stadtfeuerwehr Freudenberg, Dietmar Kalteich, waren 50 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Stadtbrandinspektor Rainald Thiemann: „Wir können hier in Freudenberg und besonders im Gewerbegebiet Hommeswiese froh sein, dass wir eine sehr gute Wasserversorgung durch Hydranten bei einem Großbrand haben“. Der Feuer-Schaden dürfte nach ersten Schätzungen im sechsstelligen Eurobereich liegen.

Foto: Jade

 

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