Wilhelmshöhe. Eine gute Atmosphäre, viele zufriedene Zuschauer trotz des durchwachsenen Wetters und 91 Aktive so lautete die Bilanz, die der MSC Rallye Freunde Niederndorf (ADAC) nach seinem 54. Clubsport Automobilslalom auf der Freudenberger Wilhelmshöhe ziehen konnte. Es ging um Punkte zur Siegerlandmeisterschaft sowie zur Südwestfalen-Trophy. Das Gelände der Spedition Bender an der "Alten Eisenstrasse" bot die ideale Kulisse für mehr als 8 Stunden spektakulären und spannenden Motorsport. Zuerst gingen die Serienfahrzeuge der Gruppe S nach Klassen getrennt auf die 999 Meter lange Piste und bereits hier, bei den relativ PS-schwachen kleinen Flitzern wurde packender Motorsport geboten.

Die wendigen Opel Corsa bestimmten das Bild und die Ergebnisse an der Spitze der kleinsten Klasse S7.  Den Sieg trug der Briloner Routinier Manfred Vogt davon.

In der Klasse S6, die traditionell die am stärksten besetzte Klasse ist, fanden sich 33 Konkurrenten ein. Fabio Marques (MSC Kindelsberg), Julian Schäffer AMC Burbach) und Dustin Kersten (Rallye-Freunde Niederndorf) "duellierten" sich heftig und lagen in dieser Reihenfolge im Ziel nur 1,3 Sekunden auseinander. Alle starteten auf Opel Corsa. Eine BMW-Domäne war die mit 12 Konkurrenten besetzte Klasse S5: Ex-Meister Kay Röhl (Meerbusch) siegte mit einem BMW 316i knapp vor Martin Wied (MSC Saßmannshausen) und Volker Röcher (Scuderia 700).  In der mit sechs Teilnehmer besetzten Kategorie S3 - auch hier dominierten die Marke BMW -  gewann überlegen "Youngster" Maximilian Hilberts (Rallye-Freunde Niederndorf) vor seinem Clubkameraden Christian Menn und Jürgen Böcking vom BMW Club Kindelsberg.

Zwei Routiniers machten in der Klasse S2/S1 den Sieg unter sich aus: Ex-Siegerlandmeister Roland Herget (Büschergrund) gewann mit seinem Audi S1 Quattro vor dem bereits 87 Jahre zählenden Erhard Engelmann (Dortmunder MC) auf einem VW Golf TCR.

Deutlich lauter - aber durch den stärker einsetzenden Regen nicht immer schneller - ging es bei den verbesserten Fahrzeugen der Gruppe V zu.  Daniel Wagner (Suzuki Swift GTI) siegte in der 1300er Klasse vor seinem Vater, Gerd Zimmermann-Wagner und Paul Gerhard Werthenbach (VW Polo). Alle drei starteten für den MSC Kindelsberg.

Bei den Fahrzeugen bis 1600 ccm, ging der Sieg - wie im Vorjahr - an Dennis Opterbeck mit seinem schnellen

Ford Fiesta. Der Fahrer von den Rallye-Freunden Niederndorf verwies den "Chef" der Rallye-Freunde, Markus Schreiber auf seinem VW Golf GTI und Jochen Siegel (MSF Netphen/Opel Corsa)auf die Plätze zwei und drei.  

In der "Königsklasse", bei den Zweiliterfahrzeugen, wiederholte Opel Kadett-Pilot Stefan Plate (MSC Kindelsberg) vor Domenic Pixberg (AMC Lünen/VW Golf) und Claus Uebach (AC Hohensselbachskopf (Opel Kadett C) seinen Vorjahreserfolg. In dieser Klasse kam es bedauerlicherweise zu einem Zwischenfall: "Slalom-Legende" Bernhard Kramer (MSF Netphen) "crashte" im Trainigslauf und konnte mit viel Glück seinem total zerstörten Opel Kadett GT/E nahezu unverletzt entsteigen. Alle Nachfolgenden Fahrer entschieden sich auf Befragen einstimmig dafür, den Wettbewerb fortzusetzen. In der Klasse über 2000ccm siegte Christian Funke auf einem Hyundai I30 N Performance ohne echte Konkurrenz.

Für ein letztes Highlight der Slalomveranstaltung sorgten dann jedoch die PS-Boliden der Kategorie "Freestyle" Diese Autos passen nicht in das Clubsport-Reglement, weil sie entsprechend noch viel stärker modifiziert sind und so ausserhalb der Clubsport-Wertung laufen müssen. (Kategorie VS)

Die 1600er Klasse gewann diesmal Christoph Unkel (MSC Kindelsberg) mit dem bildschönen Opel Kadett SR im gelb/schwarzen "Nadelstreifen-Design. Sein Club- und Markenkollege Andre´Verryser holte nach Pylonenfehlern nur Platz zwei vor Lisa Unkel (MSC KIndelsberg) Schnellster Mann auf dem Parcours war jedoch "Lokalmatador" Benjamin Schöler von den Rallye-Freunden . 

Der Slalomspezialist scheuchte seinen Opel Kadett GT/E schnell und spektakulär über den Kurs, dass das zum Ende des Renntages immer noch zahlreiche und begeisterte Publikum - wie auch zuvor bei allen besonders schnellen Fahrten - Szenenapplaus spendete.  

Gesamtsieger des Slaloms wurde - wetterbedingt - Fabio Marquez, der Sieger der Gruppe S und nahm dafür den Pokal, der vom Autohaus Hunold in Olpe gestiftet wurde, entgegen. Schnellste Dame der Gruppe war Stefanie Rauterkus (MSC Siegerland) auf Opel Corsa. Diesen Titel holte sich bei den verbesserten Fahrzeugen Jana Förster (Rallye-Freunde Niederndorf/Opel Corsa) 

Fotos: Carsten Hellbach

 


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