Wehbach. In dem kleinen Ort Wehbach brennt seit dem Donnerstag -Nachmittag eine Lagerhalle. Aufgrund der großen Rauchentwicklung wurden Bürger und Anwohner in Wehbach, Niederfischbach und Kirchen gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Gegen 15.30 Uhr hatten die „Apps“ NINA und CAT-Warn die Bürger bereits über die Rauchentwicklung informiert. Derzeit sind zahlreiche Löschzüge aus der Verbandsgemeinde Kirchen und darüber hinaus im Industriegebiet in der Friedrichshüttenstraße im Einsatz.

 Was in der Halle gelagert ist und welche Stoffe die Feuerwehrfrauen und –Männer abzulöschen haben wird derzeit noch untersucht. Zur besten Feierabendzeit waren nach Informationen von Pressesprecher Jendrock etwa 150 Einsatzkräfte, sowie zwei Drehleiter im Kampf gegen die Flammen. Unter erschwerten Bedingungen mussten die Brandbekämpfer mit einem Innenangriff das Feuer bekämpfen. Nach ersten Informationen wurde niemand verletzt. 

 

Fotos: Henning Prill/Feuerwehr Kirchen

Die Feuerwehr berichtet:

Die Feuerwehren aus Wehbach/Wingendorf und Kirchen wurden zu einem Feuer ZWEI Gebäudebrand ohne Menschenrettung in den Stadtteil Wehbach alarmiert. Der Brand wurde bereits auf der Anfahrt durch die Leitstelle Montabaur bestätigt.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand die Lagerhalle eines Wertstoff verarbeitenden Betriebes zum Großteil im Vollbrand und dunkler schwarzer Rauch stieg aus der Halle auf. Da verschiedene unbekannte Wertstoffe in der Halle lagerten und eine Gefährdung der Bevölkerung in Wehbach und Niederfischbach ausgeschlossen werden sollte wurden diese gebeten Fenster- und Türen geschlossen zu halten. Die Information erfolgte über die sozialen Medien, sowie die Warn-Apps KATWARN und Nina. Alle von der Feuerwehr durchgeführten Messungen verliefen negativ, so dass die Entwarnung der Bevölkerung erfolgen konnte.

Um Umweltschäden zu vermeiden wurde das genutzte und kontaminierte Löschwasser vor Ort gesammelt und durch ein Fachunternehmen entsorgt.

Die Wasserversorgung zur Brandbekämpfung wurde aus dem nahegelegenen Asdorfbach und dem vorhandenen Hydrantennetz sichergestellt. Bei der Brandbekämpfung von außen wurden mehrere Wasserwerfer sowie zwei Drehleiterfahrzeuge (Kirchen & Betzdorf) eingesetzt. Der Brand war nach rund 1,5 Stunden unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten hielten bis in den späten Abend an.

Im Einsatz waren 130 Einsatzkräfte (Korrigierte Zahl) von Feuerwehr, DRK, Rettungsdienst, Polizei, Kriminalpolizei, untere Wasserbehörde. Verbandsbürgermeister Maik Köhler machte sich ebenfalls vor Ort ein Bild von der Einsatzstelle.  Zur Brandursache und der Schadenshöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

Eingesetzte Einheiten: Feuerwehr Wehbach / Wingendorf

  • Feuerwehr Kirchen
  • Feuerwehr Freusburg
  • Feuerwehr Herkersdorf / Offhausen
  • Feuerwehr Niederfischbach
  • Feuerwehr Harbach
  • Feuerwehr Brachbach
  • Führungsstaffel der Verbandsgemeinde Kirchen
  • Wehrleiter VG Kirchen
  • Pressesprecher VG Kirchen
  • Feuerwehr Betzdorf
  • Feuerwehr Katzwinkel
  • Messeinheit des Gefahrstoffzuges im Kreis Altenkirchen
  • Einsatzleitwagen des Kreises Altenkirchen
  • DRK Rettungsdienst aus Kirchen
  • DRK Ortsverein Wehbach
  • DRK Ortsverein Niederfischbach
  • untere Wasserbehörde
  • Polizei / Kripo

 


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