Freudenberg. Einmal mehr ging es dieser Tage um den Aufgang zum Kurpark und den unter dem Berg liegenden Luftschutzbunker. Bereits im vergangen Jahr hat das kreative Damen-Duo Pamina Thelen aus Friesenhagen und Stephanie Henze aus Freudenberg, als ausgebildete Industrie-Kletterer und Höhenretter, den seit einigen Jahrzehnten verschlossenen Bunker öffnen lassen um ihn erstmalig wieder zu untersuchen. Danach wurde der Stolleneingang wieder fest verschlossen.

Nach dem nun die Planung für einen neuen Weg von der Altstadt in den neuen Bürgerpark weiter voraus schreitet, ist es nun an der Zeit den alten Stollen mit neuester Technik und Sattelitenmessung zu kartieren und vermessen. Der Bauhof rückte mit schwerem Gerät an, um so den alten Stolleneingang wieder freizulegen und den schweren Felsbrocken vom Eingang zu entfernen. Die NRW-Techniker untersuchten mehrere Stunden die über 70 Meter langen unterirdischen Gänge. Um nicht von dem spärlichen Licht von Taschenlampen abhängig zu sein, wurde aus dem Touristikbüro ein Stromkabel bis hin zum ehemaligen Bunker an der Seelbachsecke gelegt.   

Über die Zukunft des Kurparks zu reden, und Einwohnerinteressen in eine Planung einfließen zu lassen, das ist zurzeit das Ziel der heimischen Städteplaner und Verantwortlichen.  Die Umgestaltung des Kurparks im Städtebauförderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier NRW 2017“ hat im vergangen Jahr den Zuschlag erhalten. Das in diesem Jahr erstmalig aufgelegte Bund-Länder-Programm unterstützt auch die Stadt Freudenberg darin, Orte der Begegnung zu schaffen oder zu modernisieren und aufzuwerten.

Auf Freudenberg entfällt eine Förderung von 1,35 Mio. Euro. Dem Förderantrag sind Bürgerworkshops vorausgegangen, bei denen die Freudenberger ihre Vorstellungen von einem zukünftigen Bürgerpark austauschten. Daraus leiteten sich folgende Themen für die Antragstellung ab: Zuwegung des Parks, Errichtung eines Kiosks, Neugestaltung der Veranstaltungsflächen, Neuanlegung von Spiel- und Aktivpunkten für alle Altersgruppen sowie die Ertüchtigung des vorhandenen Wegenetzes.

Fotos: Henning Prill

 


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