Freudenberg. Schon am frühen Abend kam sie zusammen, um sich auf die „Nacht der Weiber“ einzustimmen. Ab 18.11 Uhr gehörte der eiskalte und historische Alte Flecken den närrischen Weibern in der Gaststätte Moritz in der Oranienstraße. Immer größerer Beliebtheit erfreut sich die Faschingsveranstaltung in der Altstadt, so dass Wirtin Steffi und die „Moritz-Joschi“ den Altweiber-Donnerstag zur Karnevalshochburg der Stadt bringen konnte.

„Und dann gehen die Hände zum Himmel“, so angefeuert hatte es der Diplom-Musikus Harry dann nicht mehr so schwer die Weiber auf der Tanzfläche zu halten. Der Kulthit „Wer hat mir die Rose auf den Hintern tätowiert?“, von den Räubern, brachte die Auflösung. Zu den erfüllten Musikwünschen wie „Du hast mich tausend Mal belogen“ oder das „Atemlos“ vom blonden Helenchen wurden die Beine der Mädels schon sehr frühe unruhig. Die Weiberfastnacht im Gasthof Moritz ist kein Geheimtipp mehr, viele Narren gaben sich im Traditionslokal zur heißen Phase der ersten Karnevalsnacht ein Stelldichein.

In Windeseile verbreitete sich ein Gerücht in Gaststube und Festsaal. Ein belauschtes Gespräch zwischen zwei Karnevals-Freundinnen brachte es dann an den Tag. Die Männer waren dann doch nicht ausgeschlossen und durften nach der „Tagesschauzeit“ mit den jungen und alten Weibern im Saal feiern. Für die zur späteren Stunde erwarteten Kavaliere und Männer aus der Gaststube, rückten die närrischen Ladys gern etwas dichter zusammen. Das für die Weiberfastnacht übliche Helau und Alaaf erklang noch bis weit in den neuen Morgen durch die Gassen der Altstadt.

Fotos: Henning Prill

 

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