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Freudenberg/Olpe/Siegen. Gerade sind sie von einem Besuch in Tschenstochau zurück gekehrt und haben noch kurz die Ankunft von Papst Franziskus auf großen Bildschirmen im Wallfahrtsort mit verfolgen können: die WJT-Pilger der KAB Olpe-Siegen. Am 20. Juli haben sie sich auf den Weg gemacht: zunächst zu den Tagen der Begegnung in Liegnitz, dieser Bischofsstadt in Schlesien, in der vor einigen Jahren ein eucharistisches Wunder stattgefunden hat. Aufgenommen wurden sie hier im Caritas-Gästehaus und bestens betreut und versorgt von den dort tätigen Karmelitinnen.

Schnell merkten die 38 Teilnehmer aus den Kreisen Siegen und Olpe, dass der WJT hervorragend vorbereitet war: das wurde deutlich nicht nur durch die unübersehbar große Zahl von Polizei und Sicherheitskräften, sondern vor allem durch die liebevollen und kompetenten "Schutzengel", die jeder Gruppe zugeteilt waren. So lernten die Jugendlichen in Liegnitz durch ihre persönliche Führerin Martha vor Ort und sehr konkret deutsch-polnische Geschichte kennen und bekamen einen Eindruck in die Zeit des Kommunismus, war doch Liegnitz in den Jahren 1945 - 1993 das "kleine Russland", in dem in einem eigenen Stadtteil 30.000 Russen wohnten bei insgesamt 100.000 Einwohnern. Für die Jugendlichen völlig neue Einblicke in die Geschichte unseres Nachbarlandes. Alle Gottesdienste, ob in Liegnitz, Breslau, Grüssau oder anderswo konnten dank der modernen Technik über Handy und "Knopf im Ohr" in deutscher Sprache verfolgt werden.

Und immer wieder wurde in den Kirchen und auf den Plätzen der Stadt begeistert mitgesungen und getanzt, wenn die Hymne des WJT erklang: "Selig die Barmherzigen, denn sie werden Erbarmen finden!" So verwunderte es nicht, dass schon nach wenigen Tagen in Liegnitz die ersten Tränen flossen, als es nach einem Gottesdienst in der Pfarrkirche neben dem Quartier mit russischen, amerikanischen, kanadischen und deutschen Teilnehmern und musikalischen Event im Stadtpark von Liegnitz hieß, Abschied zu nehmen: von Marta und Anna-Maria, den Schwestern im Gästehaus und Adam, dem treuen Begleiter und Betreuer der deutschen Gruppe.

Am Montagmorgen war dann Abschied und Aufbruch angesagt. Neue Heimat für die Gruppe ist nun Dobczyce, eine Kleinstadt mit ca. 20.000 Einwohnern. Gleich am Dienstag durften die Pilger hier erleben, was Menschenmassen sind: waren sie im Breslauer EM-Stadion "nur" 40.000 WJT-Pilger, so trafen die südwestfälischen Jugendlichen in der Stadt und bei der anschließenden Eröffnung des WJT auf mehrere Hunderttausend Jugendliche WJT-Pilger aus über 130 Ländern dieser Erde. Kardinal Stanisław Dziwisz, der lange Jahre Privatsekretär von Papst Johannes Paul II war, feierte die heilige Messe zur Eröffnung auf den Krakauer Wiesen am Rande der Weichsel und ging in seiner Predigt auf die Bedeutung der Weltjugendtage ein: ein erlebtes Bild zu sein für Welt, wie sie sein könnte.

Dziwisz rief die Jugendlichen auf, weltweit eine «Zivilisation der Güte, der Versöhnung, der Liebe und des Friedens» zu stärken. Der Kardinal appellierte an seine Zuhörer, "den heutigen Herausforderungen die Stirn zu bieten". Dabei sei "die Erfahrung der weltweiten Kirche ein wunderbares Weltjugendtagserlebnis", betonte Dziwisz. Die Teilnehmer brächten den Reichtum ihrer Kulturen, Traditionen und Sprachen mit. Die Kirche bilde eine große Gemeinschaft, "die Grenzen überwindet".

Die Wallfahrt nach Tschenstochau zur Schwarzen Madonna, der Patronin Polens war dann ein eher ruhiger Tag, bevor es jetzt "richtig los geht", wie einer der Teilnehmer betonte, der schon 2011 mit der KAB Olpe-Siegen beim WJT in Calahorra und Madrid dabei war. Die Jugendlichen freuen sich auf die Begegnung mit Papst Franziskus, die Begrüßungsfeier, den Kreuzweg am Freitag sowie die Vigil am Samstagabend und in der Nacht sowie den Gottesdienst am Sonntag mit Papst Franziskus. Am Montag geht es dann wieder in Richtung Heimst. Die WJT-Pilger grüßen alle Daheim gebliebenen mit einer Erfahrung von glauben und Kirche, die - wie ein Teilnehmer bemerkte - einmalig, einzigartig, begeisternd und hoffnungsfroh ist.

Foto: privat

 

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