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Freudenberg. Am Mittwochnachmittag erschien eine äußerst besorgte 36-jährige Frau beim Bezirksdienst der Polizei in Freudenberg und meldete dort ihren herzkranken Vater als vermisst. Der 62-Jährige, ein Sattelzugfahrer einer Spedition aus dem Baltikum, war - soweit die Tochter wusste - unterwegs auf "Tour" und hatte seine letzte bekannte Lieferung am Dienstagnachmittag in Schleswig-Holstein im Kreis Rendsburg-Eckernförde abgeliefert. Danach hatte er offenbar in seinem Lkw übernachtet, war dann jedoch an seiner nächsten Lieferanschrift in Mecklenburg-Vorpommern, die für Mittwoch um 9 Uhr geplant war, nicht angekommen. Auf Anrufe seitens der deshalb besorgten Tochter und auch seines
Arbeitgebers auf sein Handy hatte der 62-Jährige nicht mehr reagiert. Grund genug also für ernste Besorgnis. Seitens der Tochter - und auch seitens der Polizei.  

Die für Vermisstensachen zuständige Sachbearbeiterin des Siegener Kriminalkommissariats 1 konnte nach einer ersten Bewertung der Sachlage eine akute Lebensgefahr für den Betroffen nicht ausschließen. Aus diesem Grund leitete sie unverzüglich die in solchen Fällen notwendigen Maßnahmen ein: Der Vermisste und sein Fahrzeug wurden im polizeilichen Fahndungssystem ausgeschrieben. Und die Einsatzleitstelle der Siegener Polizei veranlasste unverzüglich eine Ortung des Handys des 62-Jährigen. Die Ortung führte bereits um kurz vor 17 Uhr zu einem positiven Ergebnis im Bereich Rostock, Autobahn A 20. Da sich in der Nähe des Ortungsergebnisses ein Rastplatz befand, wurde durch die  Siegener Polizeileitstelle Siegen Kontakt mit der dort zuständigen Autobahnpolizei aufgenommen und die Kollegen gebeten, nach dem lettischen Sattelzug des 62-Jährigen Ausschau zu halten. Tatsächlich stand der gesuchte Lastwagen auf dem Rastplatz. Allerdings verschlossen. Der Vermisste befand sich in seiner Schlaf-Koje und konnte sich nur noch per Handzeichen verständlich machen. Durch Einschlagen der Seitenscheibe verschafften sich die Autobahnpolizisten dann Zugang ins Innere des LKW. Der 62-Jährige hatte offenbar einen äußerst gefährlichen medizinischen Notfall erlitten und konnte sich deshalb nicht mehr selbstständig bewegen. Er wurde deshalb sofort in ein Krankenhaus transportiert, wo
er einer Not-OP unterzogen wurde. Aktuell befindet sich der 62-Jährige nicht mehr in Lebensgefahr.

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Corona aktuell

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Daten vom 27.01.2022

Neu gemeldete Infektionen Kreisgebiet: 770

Als genesen entlassen: 25

Freudenberg (neu erkrankt/genesen): 58/2

Aktuell Infizierte im Kreisgebiet: 4131

Aktuell Infizierte in Freudenberg: 229

7-Tages-Inzidenz: 1246,9

Alle Informationen zum Thema Corona-Schutzimpfung und das Terminbuchungsportal für die Impfstellen finden Interessierte unter www.siegen-wittgenstein.de/impfen. Hilfe gibt es während der Dienstzeiten der Kreisverwaltung auch in der Impfhotline unter 0271 333-2171 und -2172.


 

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